Wir über uns

Das Sozialpädiatrische Zentrum hat im Frühjahr 1991 als eine Abteilung des Heinrich-Meng-Instituts in Brühl seine Arbeit aufgenommen und seitdem kontinuierlich ausgebaut.
Entsprechend dem SGB V § 119 sind Sozialpädiatrische Zentren eine institutionelle Sonderform interdisziplinärer ambulanter Krankenbehandlung.

Portrait Dr. Lüdicke

Dr. Harald Lüdicke

Portrait Dr. Wirtz

Dr. Rainer Wirtz

Ärztlicher Leiter und Geschäftsführer:

Dr. Harald Lüdicke
Arzt für Kinder- und Jugendmedizin
Zusatzbezeichnung Neuropädiatrie

Zertifizierter Ärztlicher Leiter (durch: Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V.)

Stellvertretender Ärztlicher Leiter:

Dr. Rainer Wirtz
Arzt für Kinder- und Jugendmedizin

Das Sozialpädiatrische Zentrum ist zuständig für die Untersuchungen und Behandlung von Kindern und Jugendlichen im Kontext mit dem sozialen Umfeld, einschließlich der Beratung und Anleitung von Besuchspersonen.
Zum Behandlungsspektrum gehören insbesondere Krankheiten, die Entwicklungsstörungen, drohende und manifeste Behinderungen sowie Verhaltens- und seelische Störungen jeglicher Ätiologie bedingen.

Die Verantwortung und Leitung obliegt einem speziell ausgebildeten Facharzt für Kinderheilkunde und entsprechender Zusatzausbildung in Sozialpädiatrie und Neuropädiatrie.

Diagnostik und Therapie

Grundlage der Diagnostik ist eine mehrdimensionaler Ansatz. Neben einer biografischen Anamnese erfolgt eine umfassende Untersuchung und Ressourcenanalyse.

Die biografische Anamnese entspricht einer umfassende Erhebung der Vorgeschichte des Patienten, auch der Familie und der Umgebungsbedingungen.

Die Untersuchung umfasst alle wesentlichen körperlichen, geistigen und seelischen Bereiche die zur Definition einer Krankheit nötig sind :

  • Entwicklung / Intelligenz
  • Körperlich-neurologischer Befund
  • Psychologischer Befund
  • Soziale Begleitumstände
  • Abklärung der Ätiologie

Anschließend werden die gesamten Rahmenbedingungen, in denen der Patient und seine Familie lebt, abgeklärt (Ressourcenanalyse).Dies hat insbesondere seinen Sinn bei der weiteren Planung möglicher Therapien.

Aufstellung eines Förder- und Behandlungsplans:
In enger Kooperation mit dem Patienten und der Familie wird aufgrund der Untersuchungsbefunde und Ressourcenanalyse ein Förder- und Behandlungsplan erstellt.
Dieser erfolgt zusätzlich in Kooperation mit niedergelassenen Ärzten, Therapeuten und anderen Institutionen.

Wenn die Indikation zu einer Therapie gestellt wird, wird die Durchführung der Therapie im sozialpädiatrischen Zentrum selbst oder bei externen Kooperationspartnern geplant.
Zu Beginn jeder Therapie erfolgt eine Aufklärung über Sinn, Zweck, Umfang und Dauer.
Wichtig ist, auch über Grenzen und Möglichkeiten der Therapie zu informieren.
Zu Beginn werden abgesprochen:

  • Therapieintensität (Therapieumfang)
  • Therapeutisches Vorgehen (Art der Therapie)
  • Therapiedauer