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05.06.2017

Pilotprojekt Videodolmetschen im SPZ

Das Sozialpädiatrische Zentrum Rhein-Erft-Kreis (SPZ) bietet seit Mai 2017 das Pilotprojekt Videodolmetschen für Menschen mit einer anderen Muttersprache an, die sich im Deutschen noch nicht so gut verständigen können.

Hierbei wird die Möglichkeit des Videodolmetschens besonders für geflüchtete Menschen und Eltern und Kinder mit Migrationshintergrund genutzt, die eine Unterstützung bei den medizinischen, psychologischen  und therapeutischen Gesprächen benötigen.

Das Sozialpädiatrischen Zentrum Rhein-Erft-Kreis bietet den Eltern und Familien bereits seit mehreren Jahren an, bei Sprachschwierigkeiten einen kostenlosen Dolmetscher bereit zu stellen. Hintergrund ist, dass Menschen mit Migrationshintergrund erschwert den Zugang zum deutschen Gesundheitswesen und seinen Angeboten finden. Die Schwierigkeiten in der Kommunikation stellt eine der wesentlichen Hürden dar, die den Zugang erschweren.

Während der Pilotphase wird das Videodolmetschen für spontane, als auch für geplante Termine - zum Beispiel Erst- oder Abschlussgespräch - genutzt. Weiterhin kommt das Videodolmetschen auch in Situationen zum Einsatz, in denen die Zweitsprache der Eltern für ein Alltagsgespräch ausreicht, sich die Kommunikation bei einem ärztlichen oder therapeutischen Gespräch mit einem Arzt oder Therapeuten jedoch deutlich schwieriger darstellt.

Es bietet sich dem SPZ hierdurch die Möglichkeit, für einige Sprachen innerhalb von maximal 2 Minuten einen kompetenten Videodolmetscher hinzuzunehmen. Diese Möglichkeit bestand bisher nicht und bietet uns die Möglichkeit erweiterte, erweiterte wichtige Informationen über die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen im Gespräch zu erhalten, als auch Eltern und Betreuungspersonen weitaus sicherer zu beraten.

Wir hoffen auf eine gute Annahme unseres Angebots.

Wir werden das Pilotprojekt im Anschluss auswerten, um zu überlegen, ob das Videodolmetschen als dauerhaftes Angebot im SPZ zur Verfügung stehen kann.

Verantwortlich: Frau Märtens (Migrationsbeauftragte), Dr. Lüdicke

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